Projekte und Aktivitäten

“Der lebenspraktische Ansatz will die Kinder befähigen, in ihrem Lebensraum Kindergarten die Aufgaben zu bewältigen, die sich aus dem Zusammenleben und den Bedürfnissen der in dieser Gemeinschaft lebenden Menschen ergeben. Zum Leben gehört auch und vor allem die Arbeit, die getan werden muss und dem Kind vermittelt: Ich kann helfen und werde gebraucht! Die Erfahrung des Gebrauchtwerdens ist für Kinder der stärkste Motor für motiviertes Handeln. Das reale Leben ist an sich spannend genug, um Kinder in den Bann zu ziehen.

Ingrid Miklitz, “Der Waldkindergarten”

Darum sollen die Kinder in die täglich anfallenden Aufgaben einbezogen werden. In unserem Garten können sie selbst säen, gießen und ernten. Bei all diesen Tätigkeiten erleben sie ihre eigene Wirksamkeit.

Besondere Highlights sollen unsere regelmäßigen Ausflüge darstellen:

Die Kinder sollen lernen, wo Naturprodukte herkommen und wie der Mensch tierische Produkte auch mit artgerechter Tierhaltung erzeugen kann. So sind die ortsansässigen Imker, artgerechte Rinderhaltung, artgerechte Milchkuhhaltung, sowie andere Bauernhöfe, und Markttage konkrete Ziele.

Hier lernen die Kinder in nicht gestellten Situationen nebenbei auch Verkehrsregeln oder den Umgang mit Geld.

Der “Dorfgedanke”

Nach dem Prinzip “Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein Dorf” möchten wir unser naturpädagogisches Konzept erweitern um regelmäßigen Kontakt mit Menschen außerhalb der Kindergartengruppe.

So ist unter Anderem die Kooperation mit Seniorengruppen angedacht, um beide Altersklassen voneinander profitieren zu lassen.